Reiseprogramm PTW-MAN003-de

Biotrip im Manu

6 Tage / 5 Nächte

Beginn: Mittwoch und Samstag (ab 2 Teilnehmern)

Dieses Programm gibt dem Teilnehmer die Möglichkeit, alle Bereiche des Manu kennenzulernen, von den Höhen der Anden bis zum tiefliegenden Urwald. Auf dem Weg können gut die unterschiedlichen Ökosysteme beobachtet werden. Zu den Höhepunkten der Reise zählen der Besuch des «Leks» mit dem Tanz der Felsenhähne, die Salzlecke der Guacamayos (Aras) und der Tapire. Die Übernachtungen sind in den Unterkünften Cock-of-the-Rocks Lodge, Pantiacolla Lodge und Manu Wildlife Center.

 


 

1. Tag: von Cuzco in den Nebelwald

Sehr früh am Morgen machen wir uns auf den Weg durch pintoreske Indiodörfer zum Nebelwald des Manu. Wir erreichen Höhen von 4000 m, um dann abwärts in den Nebelwald zu gelangen. Dieser Abschnitt ist ein Paradies für Beobachter von Vögeln. Nach 7 Stunden erreichen wir das «Cock-of-the-Rocks Lodge» (Felsenhahn-Lodge), wo wir übernachten.

2. Tag: vom Nebelwald nach Pantiacolla

Recht früh stehen wir auf, um das «Lek» der Felsenhähne zu beobachten, wo diese mit ihren spektakulären Tänzen die Aufmerksamkeit der Weibchen auf sich ziehen. Der Felsenhahn zeichnet sich durch seine prächtige Farben und dieses einzigartige Verhalten aus. Der Felsenhahn ist ein typischer peruanischer Vogel.

Nach dem Frühstück streifen wir auf Pfaden und Wegen auf der Suche nach den verschiedenen Vögeln und Affen des Manu-Nebelwaldes durch die Gegend. Anschließend machen wir uns auf den Weg nach Atalaya, wo uns nach dreistündigem Weg ein Boot erwartet, das uns zum Pantiacolla-Lodge bringt. Die Bootsfahrt dauert etwa 1½ bis 2 Stunden.

Wenn die Zeit noch ausreicht kann die Umgebung auf den Pfaden der Lodge erforscht werden.

3. Tag: von Pantiacolla zum Manu-Wildlife-Center

Recht früh am Morgen Beobachtung anderer Vögel von den Pfaden in der Umgebung und anschließend Abfahrt mit dem Boot zum Manu-Wildlife-Center. Auf dem Wege sehen wir den mejastätischen peruanischen Urwald in seiner ganzen Fülle. Bei einem Dorf der Piro-Indianer legen wir eine Rast ein. Nach 6 Stunden kommen wir bei der Unterkunft an. Auf den Pfaden um die Lodge beginnen wir die Umgebung zu erforschen.

4. Tag: Manu

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg zur grössten «Collpa de Guacamayos» (Papageienlecke) im Bereich des Manu. Die Fahrt dauert etwa 25 Minuten. Von einem schwimmenden Versteck aus ist es möglich, hunderte von Papageien verschiedener Größe, sowie rotgrüne Guacamayos (Aras) zu beobachten und zu fotografieren. Die grösste Aktivität ist in den Monaten August bis Oktober, von Mai bis Juli ist sie geringer.

Nach dem Mittagessen erforschen wir die Urwaldpfade in der Umgebung der Lodge. Am späten Nachmittag besteigen wir eine Plattform in 34 m Höhe, von der aus wir die frenetischen letzten Aktivitäten in den Baumwipfeln beobachten können bevor die Urwaldnacht hereinbricht.

Nach dem Abendessen begeben wir uns zur «Collpa der Tapire» (Tapirlecke) in einer Stunde Entfernung. Von einer zu diesem Zweck errichteten Plattform aus können diese sonderbaren Tiere beobachtet werde, die zur Collpa kommen, um Erde zu fressen. 

5. Tag: Manu-Wildlife-Center

Den ganzen Morgen verbringen wir am und auf dem Blancosee. Dieser See ist von besonders vielen Fischen, Vögeln und Riesenfischottern bewohnt. Auch der spektakuläre aus der Uhrzeit erhalten gebliebene Hoatzin ist dort häufig anzutreffen.
Nach dem Mittagessen stehen die Führer für weitere Erkundungsgänge zur Verfügung. Sie können aber auch auf eigene Faust losziehen – immer schön auf den gut ausgeschilderten Pfaden und in der Hoffnung auf weitere Begegnung mit den Tieren des Urwaldes.
Abends gibt es Gelegenheit auf der Suche nach dem schwarzen Kaiman und anderen nachtaktiven Tieren mit dem Boot am Flussufer entlangzufahren. 

6. Tag: vom Manu nach Cuzco

Nach dem Frühstück besteigen wir das Boot, das uns zur Landebahn in Boca Manu bringt, um mit dem Flugzeug nach Cuzco zurückzukehren. Transfer zum Hotel in Cuzco.

Bemerkung: Zur Anpassungung der verschiedenen Aktivitäten an die konkreten Umstände, sowie aus klimatischen oder organisatorischen Gründen können Änderungen im Ablauf vorgenommen werden.

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