4
Tage / 3 Nächte; Beginn: Montag, Mittwoch und Freitag
Ab
2 Teilnehmern
Das «Manu-Wildlife-Center» liegt im tiefliegenden Urwald des Nationalparks Manu östlich der Einmündung des Manu in den Fluss Madre de Dios an dessen Nordufer.
1.
Tag: von Cusco in den Manu
Sehr
früh am Morgen Abholung vom Hotel in Cuzco und Fahrt zum Flugplatz, um
einen 35-minütigen Flug nach Boca Manu zu beginnen. Von dort geht es mit
einem überdachten Boot auf dem Madre de Dios flussabwärts. Nach etwa 90
Minuten Ankunft im Manu Wildlife Center. Mittagessen.
Am
Nachmittag Erforschung einiger der 30 Meilen Pfade in der Umgebung der
Unterkunft. Einige der 12 Affenarten, die es hier gibt (z.B. braune Kapuzineräffchen, Kaisertamarine), können
angetroffen werden. Nach dem Abendessen kurze Nachtwanderung, um das Nachtleben im Urwald mehr zu hören als zu sehen.
2.
Tag: Manu
Noch
vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg zur grössten «Collpa de
Guacamayos» (Papegeienlecke) im Bereich des Manu. Die Fahrt dauert etwa 25 Minuten. Von
einem schwimmenden Versteck aus ist es möglich, hunderte von Papageien
verschiedener Größe, sowie rotgrüne Guacamayos (Aras) zu beobachten und zu
fotografieren. Die grösste Aktivität ist in den Monaten August bis Oktober, von Mai bis Julio ist sie geringer.
Nach dem Mittagessen begehen wir wieder die Urwaldpfade in der Umgebung der Lodge. Am späten Nachmittag besteigen wir eine Plattform in 34 m Höhe, von der aus wir die frenetischen letzten Aktivitäten in den Baumwipfeln beobachten können bevor die Urwaldnacht hereinbricht.
Nach dem Abendessen begeben wir uns zur «Collpa der Tapire» (Tapirlecke) in einer Stunde Entfernung. Von einer zu diesem Zweck errichteten Plattform aus können diese sonderbaren Tiere beobachtet werde, die zur Collpa kommen, um Erde zu fressen.
3.
Tag: Manu
Im Morgengrauen brechen wir zum Camungosee auf, auf dem wir auf der Suche nach den Riesenotterfamilien und anderen im und am See lebenden Tieren gemächlich mit einem Catamaran herumfahren. Von einer Plattform 40 m hoch in den Wipfeln eines alles überragenden Baumes haben wir eine unvergleichliche Sicht auf den Camungosee, hinweg über das Urwalddach und bei sehr klarer Sicht sogar bis hin zu den Anden.
Nach dem Mittagessen stehen die Führer für weitere Erkundungsgänge zur Verfügung. Sie können aber auch auf eigene Faust losziehen – immer schön auf den gut ausgeschilderten Pfaden und in der Hoffnung auf weitere Begegnung mit den Tieren des Urwaldes.
Nach dem Abendessen ist für die ganz Unermüdlichen noch einmal Gelegenheit zur Tapirlecke zu wandern.
4.
Tag: Manu
Den ganzen Morgen verbringen wir am und auf dem Blancosee. Dieser See ist von besonders vielen Fischen, Vögeln und Riesenfischottern bewohnt. Auch der spektakuläre aus der Uhrzeit erhalten gebliebene Hoatzin ist dort häufig anzutreffen.
Nach dem Mittagessen stehen die Führer für weitere Erkundungsgänge zur Verfügung. Sie können aber auch auf eigene Faust losziehen – immer schön auf den gut ausgeschilderten Pfaden und in der Hoffnung auf weitere Begegnung mit den Tieren des Urwaldes.
Abends gibt es Gelegenheit auf der Suche nach dem schwarzen Kaiman und anderen nachtaktiven Tieren mit dem Boot am Fluzzufer entlangzufahren.
5.
Tag: vom Manu-Wildlife-Center nach Cuzco
Nach
dem Frühstück besteigen wir das Boot, das uns zur Landebahn in Boca Manu
bringt, um mit dem Flugzeug nach Cuzco zurückzukehren. Transfer zum Hotel
in Cuzco.
Viertägiges
Programm:
Ohne den vierten Tag des fünftägigen Programms.
Bemerkung:
Zur Anpassungung der verschiedenen Aktivitäten an die konkreten Umstände, sowie aus klimatischen oder organisatorischen Gründen können Änderungen im Ablauf vorgenommen werden.