Reisebericht

Klassenreise nach Pozuzo


Die Idee nach Pozuzo zu fahren, entstand aufgrund eines Artikels im Peru-Spiegel. Bisher war dieses Ziel nie in Erwägung gezogen worden, weil es zum einen nicht so bekannt war und zum andern die Anfahrt sehr weit ist. Trotzdem beschlossen wir, das Abenteuer zu wagen, denn alle anderen Bedingungen erschienen ideal: die Unterbringung in der 110 Jahre alten Herberge, die landschaftlich sehr reizvoll gelegen ist: Umgeben von den grünen teilweise noch bewaldeten Hügeln liegt sie in der Nähe des Flußes Pozuzo, der im Oktober eher gemächlich dahinfließt. Also Natur pur.

Trotz der Abgeschiedenheit gab es gleichzeitig die Möglichkeit, das Dorf schnell mit dem Kleinbus zu erreichen, denn das war nur eine Frage der Organisation, bei der uns Hans Wittich, der Eigentümer der Herberge, hilfreich zur Seite stand.

So konnten die SchülerInnen das Dorf mit seinem Museum, den alten Friedhof, den Dorfplatz un natürlich auch die beiden Schulen besichtigen. Als Willkommensgruß gab es an der Alexander-von-Humboldt-Schule, unserer Partner-Schule, eine Tanzaufführung, bei der die SchülerInnen aus Lima im Anschluß aufgefordert wurden, aktiv diese traditionellen Tänze auszuprobieren. Dabei gelang es den Pozuzinos/-as, auch die Schüchternen und sogar die absoluten Nichttänzer zum Tanzen zu bewegen.

Der Einblick in die Traditionen Pozuzos machte jedoch nicht beim Tanzen halt: Hans Wittich ermöglichte uns auch, eine alte Zuckerrohrpresse zu besichtigen und eine «Reisschälmaschine», die mit Wasserkraft arbeitet, heute jedoch nicht mehr in Betrieb ist. Auf diese Weise bekamen die SchülerInnen einen Einblick in das Dorfleben von früher und heute; sie haben die Gemeinschaft der Leute dort kennengelernt und ihre Herzlichkeit und Gastfreundschaft gespürt. Besonders deutlich wurde das auch bei Cahua Wittich, die uns in den drei Tagen unseres Aufenthalts köstlich und abwechslungsreich bewirtete. Einstimmig hieß es beim Aufbruch nach Lima: «Wir wollen nächstes Jahr wieder nach Pozuzo.» Könnte das Kompliment größer sein?

Dorothea Wülfing,

Klassenlehrerin III E., Alexander-von-Humboldt-Schule Lima 

 

Am 16 Oktober fuhren wir nach Pozuzo. Die Reise von Lima nach Oxapampa dauerte 12 Stunden und von dort aus bis nach Pozuzo 3 Stunden. Wir blieben in der «Toropampa» Herberge. Das Gebäude war ganz aus Holz und 110 Jahre alt. Dort waren viele Pferde, Kühe, Hähne und Hunde. Die Besitzer waren sehr freundlich und nett zu uns.

Am Sonntag gingen wir in die Disco. Am Montag badeten wir in einem Teich, der hinter der Herberge lag. Am Dienstag besuchten wir die deutsche Schule in Prusia. Am Nachmittag tanzten wir deutsche Volksmusik mit den Schülern. Anschließend tanzten wir in der Disco weiter. Dort lernten wir viele nette Leute kennen. Daraufhin lösten einige Mädchen ihrer Verlöbnisse auf. Als wir am Mittwoch unsere Rückkehr antraten, war der Weg durch ein Rohr unterbrochen. Auch wenn nicht alles gut war, so wurden wir gerne zurückkommen.

Carola Gutiérrez

... Ein Tag gingen wir zur Humboldt Schule von Prusia. Wir spielten Volleyball und Fußball mit den Schülern. Es war sehr lustig. Kläglich verging die Zeit sehr schnell. Alle wollten mehr Zeit bleiben. Eineige von uns möchten in den Sommerferien zurückkommen.

Dieser Ausflug gefiel mir sehr, weil ich mich viel entspannte. Als ich dort war, vergaß ich alles was in Lima passierte.

Diana Cavero

 

... Mir gefällt Pozuzo, weil die Leute nicht das Fernseher und das Radio brauchen, um Spaß zu haben. Pozuzo ist ein zauberhaftes Ort.

María B. Saavedra

 

... Pozuzo ist ein schönes Dorf. Es hat ein Museum, der Museo Schaefferer heißt und wo man viele Sachen sehen kann. Es gibt eine Schule, die Tupac Amaru heißt und wo wir gegangen sind.

In Toropampa kann man Pferde reiten oder Kühe melken. Es gibt viele Sachen, die man in Pozuzo machen kann. Pozuzo ist sehr attraktiv. Alle sollten es besuchen!

Olga María Cirilo

Este año tuve la oportunidad de viajar a Pozuzo, ya que soy delegada de los padres de familia del III E del colegio Alexander von Humboldt, pues mi hija estudia en ese salón. Digo tuve la suerte porque siento que realmente fue así, hicimos un viaje maravilloso a pesar del poco tiempo que pudimos permanecer en Toropampa y Pozuzo. Los chicos disfrutaron muchísimo del clima, del paisaje bellísimo y algo que nos ha dejado un gratísimo recuerdo: la calidez y cariño con el que nos recibieron los propietarios del albergue Toropampa, que fue donde nos hospedamos. Pese a su estilo rústico, nos brindaron muchísima comodidad y entretenimiento, pues los chicos gozaron mucho al bañarse en una poza hermosa que forma el río dentro de la propiedad del albergue. También montamos caballo y algunos ordeñaron vacas y ni qué decir de la comida … fue deliciosa y abundante. También se confraternizó con los alumnos de los colegios Túpac Amaru y Humboldt; los del Humboldt nos invitaron a una discoteca que hay en Pozuzo y los chicos se divirtieron muchísimo bailando y haciendo nuevos amigos. Fue realmente una gran experiencia y creo que todos hemos dejado un pedacito de nuestro corazón en Pozuzo y sobre todo, ya estamos haciendo planes para regresar el próximo año.

Liliana de Gutiérrez

... Toropampa ist 110 Jahr alt. Sie wurde von Generation zu Generation vererbt. Die Bezitzer waren sehr nett, sie haben uns sehr nett empfangen und sehr gut bewirtet.

In der Nähe des Hauses war ein natürliches Schwimmbecken. Es war wie ein kleiner Strand, mit Sand. Es gibt ein Ort, wo man ein Holzfeuer bauen kann. Man kann auch Pferde reiten, Fussball spielen, usw.

Alles war super! Wir hatten viel Spaß.

Das ja, wenn Sie dahin fahren möchten, nehmen Sie viel Kleidung, weil es dort sehr warm ist.

Olga Sofía Cirilo Levi

 

... Das erste Mal sind wir bei dem Wasserfall von Rayantambo ausgestiegen. Dort haben wir viele Photos genommen. Das zweite Mal sind wir bei dem natürlichen Lebensraum des «gallito de las rocas» ausgestiegen. ...

Niemand kann Pozuzo vergessen und ich empfehle diese Reise für diejenigen, die eine lustige Reise machen wollen.

César Cornejo Ch.

 

 

Der Ausflug nach Pozuzo war ein Traum. Ich kann nicht glauben, daß wir gefahren sind. Die Reise dauerte sehr, aber es lohnt sich. Pozuzo ist ganz schön. Die Herberge von Toropampa ist sehr schlicht aber groß. Man fühlt sich sehr bequem wie zu Hause. Die Frühstucke waren sehr lecker, insbesonder die Milch. ...

Giovanna Anterano

 

Es war ein schönes Ausflug. Pozuzo ist ein angenehmer Dorf. Der langweilige Teil war der Weg. Und der beste Teil war die Disco. ... Wir blieben dort 4 Stunden. Wir tanzten mit unserem einzigen Stil: Alfredo: Capoeira; Diego: streng; Cesar: marschiert; Guillermo: viel Gewicht in sein Kopf; Edward: Chalo; Oscar: Abfallen der Schülter; und Fernando: ? ...

David Cornejo

 

... Ein Tag gingen wir zur Humboldt Schule von Prusia. Wir spielten Volleyball und Fußball mit den Schülern. Es war sehr lustig. Kläglich verging die Zeit sehr schnell. Alle wollten mehr Zeit bleiben. Eineige von uns möchten in den Sommerferien zurückkommen.

Dieser Ausflug gefiel mir sehr, weil ich mich viel entspannte. Als ich dort war, vergaß ich alles was in Lima passierte.

Diana Cavero

Wenn man in Pozuzo als erstes Mal ankommt, sieht man nur ein kleines Dorf mi Urwald. Aber Pozuzo ist viel mehr. Es ist kein typisches Dorf des Urwaldes. Pozuzo ist die einzige deutsch-österreichische Kolonie in Peru. Wenn man das hört, denkt man, daß dort alle deutsch sprechen, blonde Haare und blaue oder grüne Augen haben. Die Wahrheit ist ganz anders. ...

Alle sehen fast gleich aus. Man denkt, daß dort jemand ein genetisches Experiment gemacht hat.

Beim ersten Eindruck, ist Pozuzo ein gutes Ort um Urlaub zu verbringen. Man kann Freunde schnell machen. Man kann dort fast alles wie in eine große Stadt finden. Es ist ein gutes Ort, wo man sich entspannen kann.

Guillermo Cobián

 

... Es beeindruckte mir, wie die Leute in Pozuzo sind. Sie sind sehr nett und freundlich. Sie sind sehr stolz auf ihre deutsch-österreichische Vergangenheit. Es sieht so aus, als alle eine Familie wäre.

Mir gefiel auch, daß die Leute dort ein gutes Verhältnis zueinander hatten. Es beeindruckte mir auch wie sie leben, ohne die Umwelt zu schaden. ...

Diego Córdova

... Ich habe gemerkt, daß die Leute von diesem kleinen Dorf sehr nett und freundlich sind. Im Allgemeinen ist Pozuzo ein phänomenaler Ort, wo man von der wunderbaren Landschaft und von der Natur genießen kann und eine andere Kultur kennen kann.

Viesna Baquerizo

 

... Die Landschaft hat mir besonders gefallen, es gab viele Bäume und Wasserfallen. Also, ich glaube daß alle den Ausflug genießt haben und wir sind sehr froh. Dieses Jahr war unser Ausflug das beste von alle unseren Ausflüge. Und viele von uns wollen am nächsten Jahr nach Pozuzo nochmal fahren.

Micaela Mirvais

Und schneller als wir erwartet hatten, waren wir in dem Bus nach Lima und haben Pozuzo verlassen.

Pozuzo, die einige deutsch-österreichische Kolonie in der Welt, liegt in Oxapampa. Pozuzo, wo wir in fünf unvergesslichen Tagen viel gemacht haben, war diesmal hinter uns. Im Bus waren alle ganz in Ruhe, weil wir nichts machen wollten, und weil wir noch mehr Tagen wegen verschiedenen Gründen in Pozuzo bleiben: • einige hatten dort neue Freunde gemacht, andere neue Verlobten. • einige hat das Ort, weit entfernt von der Stadt mit all diesen Pflanzen und Tieren gefallen. • einige hatten die Wärme von Pozuzo und von den Leuten geliebt.

Obwohl wir vielleicht nicht mehr dieses spezielle Dorf besuchen werden, wußten wir, daß die ganzen Erfahrungen, die wir dort gehabt haben, würden immer in unserer Erinnerung und in unseren Herzen bleiben.

Edward Lovatón

 

 

Programm zum Nacherleben dieser Reise

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